Luftsprünge – Urkraft des Lebens

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Menschen, Tiere und Pflanzen besitzen Sie
 
Immer wieder kann ich von meinem Fenster aus beobachten, wie ein Eichhörnchenpärchen in den Zweigen der Bäume locker flockig umherspringt: voller Elan und Freude. Sie wuseln am Stamm hoch und runter, springen mal nach da und dort, als wollten sie was fangen und dann geht’s wieder hoch in die luftigen Höhen ihrer Tanne. Ich kenne das von meiner Katze – wenn sie sich freut, macht sie ebenfalls geradezu Luftsprünge. Besonders, wenn sie eine imaginäre Maus jagt: Sie springt umher, schnüffelt und versucht etwas zu packen, dann geht‘s in kleineren Schritten hin und her, um kurz darauf wieder in große Sprünge voller Kraft überzugehen, mit denen sie mühelos selbst ihre zehnfache Körperhöhe schafft. Sogar die Pflanzen „springen“ über vor Energie und beginnen emsig zu sprießen.
Denn da gibt es eine unbändige Kraft – tief in unserem Inneren. Sie spornt unsere Muskeln zu immer neuen Leistungen an und bringt gar unseren Körper zum Wachsen. Sie agiert mit der Welt beinah wie ein Programm, das in unsere Gene am Anfang der Welt eingebettet wurde. Doch während die meisten Tiere ums reine Überleben kämpfen müssen, haben wir Menschen das einzigartige Privileg, diese Urkraft dazu nutzen zu dürfen, um uns des Lebens zu erfreuen. Wir sind nicht dazu geschaffen, wie ein Computer ruhig und stillsitzend unsere Arbeiten zu erledigen.Also, warum erfreuen wir uns nicht einfach mal wieder mehr an dieser Kraft. Dem Drang nach Bewegung nachzugeben, macht Freude. Wann ­haben Sie das letzte Mal vor Begeisterung oder einfach nur mal so zum Spaß ­Luftsprünge gemacht oder sind wie ein Kind mit dem Wind um die Wette ­gelaufen?
 
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