Interkommunale Zusammenarbeit wird in Bexbach ausgebaut
Bereits seit vielen Jahren fordert die CDU Bexbach, die interkommunale Zusammenarbeit auszubauen. Hierbei arbeiten mehrere Städte und Gemeinden zusammen und bündeln Verwaltungsaufgaben. Die Vorteile liegen auf der Hand: Spezialisierung der Beschäftigten, weil diese viel häufiger mit ähnlichen Sachverhalten konfrontiert werden und auf der anderen Seite Kosteneinsparungen. Ganz konkret hat der Stadtrat in seiner vergangenen Sitzung beschlossen, das Standesamt mit der Stadt St. Ingbert und der Gemeinde Kirkel zusammenzulegen. Kirkel und St. Ingbert arbeiten bereits seit einigen Jahren erfolgreich in diesem Bereich zusammen. Der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Andreas Betz: „Das Standesamt besucht man im Idealfall einmal im Leben zur Anmeldung der Eheschließung. Sterbefälle werden heutzutage von den
Bestattern angezeigt. Die Bexbacher Bürgerinnen und Bürger werden daher den Wegzug des Standesamtes kaum bemerken. Außer durch Einsparungen in der Stadtkasse“. Vielmehr, so betont die CDU, könne künftig bei Anmeldungen der Eheschließung auf ein noch besseres Angebot an Trauzimmern zurückgegriffen werden. Bei der Anmeldung kann man dann entscheiden, ob man in Bexbach oder z.B. der Mühle in Limbach heiraten möchte. Die Trauung wird dann, auch wenn in Bexbach geheiratet wird, von einem St. Ingberter Standesbeamten vorgenommen. Das Standesamt St. Ingbert bietet zahlreiche Verwaltungsdienstleistungen auch online an. Dadurch wird der Gang zur Verwaltung ganz entbehrlich. Dennoch sind bedarfsabhängige Sprechstunden in Bexbach geplant. „Aktuell sind wir noch in der Position, selbst entscheiden zu können, wo wir mit anderen zusammenarbeiten wollen. Bevor es, wie in anderen Bundesländern, zu Zwangsfusionen der Kommunen kommt, sollten wir selbst Anstrengungen der interkommunalen Zusammenarbeit zeigen“, so Dr. Karl-Heinz Klein, Fraktionsvorsitzender.