Nächster Termin ist der 20. Oktober - Näher/innen werden gesucht
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Die Beigeordnete Christine Becker (r.) und Quartiersmanagerin Elena Burgard (l.) beim Besuch des Reparatur-Cafés (die Masken wurden nur kurz fürs Foto abgelegt) © Linda Barth
Das Reparatur-Café in den Räumlichkeiten der AWO-Ausbildungswerkstätten in Erbach ist nach langer Pause wieder gestartet. Beim ersten Termin Mitte September trafen sich die Organisatoren, die Helferinnen und Helfer sowie einige Besucherinnen und Besucher wieder und freuten sich über einen gelungenen "Restart".

Alles wurde versucht, um die Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten und natürlich, um die mitgebrachten Werkzeuge und Elektrogeräte wieder zum Laufen zu bringen.

Quartiersmanagerin Elena Burgard empfing zunächst alle Helferinnen und Helfer und freute sich, dass an diesem Nachmittag auch die "Foodsharer" dabei waren und den Gästen etwas Gutes tun wollten. Im Projekt „Foodsharing“ oder „Foodsaving“ sind Menschen unterwegs, um Lebensmittel, die zwar durchaus noch genießbar sind, aber die die Märkte nicht mehr verkaufen, vor der Mülltonne zu „retten“ und zu verteilen. „Wir sind froh, dass die ´Foodsharer´ unseren Besucherinnen und Besuchern ihr Projekt vorgestellt und Lebensmittel wie auch Blumen verschenkt haben. ´Foodsharing´ ist eine lobenswerte Sache, die wir gerne unterstützen und hoffen, dass weitere Mitstreiter/innen gefunden werden, um das Projekt auszubauen", so die Beigeordnete Christine Becker, die dem Reparatur-Café ebenfalls einen Besuch abstattete. Die "Foodsharer" werden auch in Zukunft noch öfter beim Reparatur-Café vorbeischauen, wie Quartiersmanagerin Elena Burgard bestätigte. Auch sie hofft, dass bei den kommenden Terminen wieder reger Besuch herrscht, denn sie möchte diese auch nutzen, um mit den Menschen vor Ort in Kontakt zu kommen. „Ich bin bei den Terminen immer anwesend und freue mich, wenn die Leute das Gespräch mit mir suchen und sich über Angebote informieren. Für Anregungen bin ich ebenfalls dankbar, da ich ja noch nicht so lange als Quartiersmanagerin tätig bin und es zu Corona-Zeiten nicht so leicht war, die Menschen in Erbach kennenzulernen“, so Burgard. Während sich die Ehrenamtlichen um die mitgebrachten Gegenstände kümmerten, wurde der Aufenthalt durch Kaffee und selbstgebackenen Kuchen sowie zahlreiche Gespräche abgerundet.

Unter dem Motto "Reparieren statt wegwerfen" soll das Café nun wieder regelmäßig in der Lappentascher Straße 100 stattfinden. Der nächste Termin steht bereits fest: Am Mittwoch, 20. Oktober 2021, können zwischen 14 und 17 Uhr (letzter Annahmeschluss) erneut (Klein-)Elektrogeräte wie zum Beispiel Kaffeemaschine, PC-Maus, Föhn und andere mechanische Geräte vorbeigebracht werden. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer versuchen gemeinsam mit den Besitzern, den Gegenständen neues Leben einzuhauchen. Während der Wartezeit besteht erneut die Möglichkeit, sich an der Kaffee- und Kuchenbar zu bedienen.

Pro Person kann ein defekter Gegenstand zur Reparatur mitgebracht werden. Die Reparatur erfolgt auf freiwilliger Spendenbasis. In den Räumen gelten neben der "3G"-Regelung (geimpft, getestet, genesen) die aktuell gültigen Hygienemaßnahmen.

Gesucht werden laut Quartiersmanagerin Elena Burgard noch Näher/innen von Kleidungsstücken, die sich ehrenamtlich engagieren und beim Reparatur-Café mithelfen möchten. Wer Lust hat, kann sich bei Burgard per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder telefonisch unter Tel.: 06841/9898587 bzw. 06841/101485 melden.