Medutainment bringt Schüler und Azubis auf Augenhöhe

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Ausbildungsmesse des Universitätsklinikums des Saarlandes

Können Männer Hebamme werden? Ist Physiotherapie wirklich mehr als Sportverletzungen zu kurieren? Und geht es in der Diätetik nur ums Abnehmen? Den passenden Beruf zu finden, ist nicht immer ganz einfach und fordert den einen oder anderen mehr oder weniger heraus. Auf der Ausbildungsmesse des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS) in Homburg haben Schüler und Eltern die Gelegenheit, sich über die beruflichen Möglichkeiten in den Gesundheitsfachberufen ein Bild zu machen.

Das Gebäude 54 dient am Mittwoch, 27. März 2019, als Forum für Schüler und deren Eltern. Von 15 bis 18 Uhr können Besucher alles Wissenswerte über die Ausbildungen am UKS erfahren. Darüber hinaus wird auch zu den Dualen Studiengängen, Fortbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten beraten – und zwar von den Auszubildenden selbst und damit auf Augenhöhe mit den Schülern.

Traditionell findet die Ausbildungsmesse jeden November statt. „In diesem Jahr haben wir uns dazu entschieden, unsere Bildungsmesse außer der Reihe anzubieten“, sagt Ulrich Wirth, der das Schulzentrum leitet. Der Grund hierfür sei, dass seit 1. Januar 2019 alle Auszubildenden derjenigen Gesundheitsfachberufe eine Ausbildungsvergütung erhalten, die durch das Krankenhausfinanzierungs-gesetz geregelt sind. Damit erhalten erstmals auch die Auszubildenden der Schulen für Diätassistenz, MTA, Orthoptik und Physiotherapie eine Ausbildungsvergütung. Das ist ein Novum im ganzen Südwesten der Republik, und darauf wolle man aufmerksam machen: „Die Azubis am UKS sind dadurch besser dran, als ihre Mitschüler aller anderen Schulen im Saarland, in Rheinland-Pfalz und in Hessen, weil die neuen Bestimmungen nur für solche Ausbildungsgänge gelten, die an einem Universitätsklinikum stattfinden, welches dem Tarifvertrag der Länder untersteht. Und für unsere Schulen ist dies der Fall“, freut sich Wirth.
Erfreuliche Neuigkeiten und damit ein guter Grund also, so frühzeitig im Jahr an die Öffentlichkeit zu gehen. „Wir wollen die Besten gezielt für die Gesundheitsfachberufe gewinnen“, sagt Pflegedirektor Wolfgang Klein, „auch solche junge Menschen, die sich eine Ausbildung ohne Vergütung bisher nicht leisten konnten.“ Weil viele überdies oft nicht wüssten, welche Berufsbilder, Arbeitsanforderungen und Karrierechancen in diesem doch recht spezifischen Gebiet existieren, biete das Schulzentrum allen Interessierten die Ausbildungsmesse an. „Bei der Messe können sich Schüler auch über exotische Berufe informieren, an die sie bisher noch gar nicht gedacht haben“, so Eva Grintschuk, die mit der Orthoptik einen eher unbekannten Beruf ausbildet.
Es sind in diesem Jahr vor allem die Auszubildenden selbst, die die Besucherinnen und Besucher über alle Gesundheitsfachberufe informieren, die das Schulzentrum anbietet. „Wir Azubis schildern unsere Erfahrungen rund um die theoretische und praktische Ausbildung aus erster Hand – und das ganz praxisnah und unterhaltsam“, sagt Lennart Wagner, Pflegeazubi im ersten Lehrjahr. „Wir setzen auf Medutainment, an allen Ständen kann ausprobiert werden, wie was funktioniert“, erläutert Petra Becker, die das Team Öffentlichkeitsarbeit leitet, das zugrundeliegende Konzept. Könne selbst Hand angelegt werden, könnten sich die Jugendlichen einfach ein besseres Bild vom Beruf machen.
Jeweils um 15:15 Uhr und um 16:45 Uhr gibt es Informationen zu unterschiedlichen Ausbildungsbereichen und zum Dualen Studium.

In den Schulräumen referieren die Schulleitungen zu den folgenden Berufen:
Raum I: Pflegeberufe, Hebammen, Operationstechnische Assistenten (OTA)
Raum II: Medizinisch-technische und pharmazeutisch Assistenzberufe MTAF, MTLA, MTRA und PTA
Raum III: Therapeutische Berufe: Diätassistenz, Orthoptik, Physiotherapie

Über das Schulzentrum
Das UKS ist einer der größten Ausbildungsbetriebe in der Region. Zehn verschiedene anerkannte Ausbildungsstätten für medizinische Gesundheitsfachberufe sowie das Referat für Fort- und Weiterbildung sind hier angesiedelt – mit über 700 Ausbildungsplätzen sowie 142 Weiterbildungsplätzen.
Ziel ist es, dass die Auszubildenden Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln, die zu einer adäquaten Patientenversorgung beitragen. Ein schulübergreifendes Miteinander soll die Auszubildenden auf eine berufsübergreifende Zusammenarbeit vorbereiten.
Gerade im Gesundheitswesen unterliegt Wissen einer Halbwertszeit, wodurch „Lebenslanges Lernen“ so selbstverständlich wie notwendig ist. Deshalb ist auch das Referat für Fort- und Weiterbildung mit seinem umfangreichen Angebot im Schulzentrum integriert.

Kontakt: Universitätsklinikum des Saarlandes
Schulzentrum, Geb. 53/54
Kirrberger Straße
66421 Homburg
Telefon: 0 68 41 - 16 - 2 37 00
Fax: 0 68 41 - 16 - 2 37 09
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Anfahrt: uks.eu/anfahrt
Schulzentrum: uks.eu/schulzentrum


 

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