Großbrand

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In einer Lagerhalle in Homburg

Gegen 15:25 Uhr wurde die Feuerwehr Homburg am Dienstag, den 19.03.2019 zu einem Lagerhallenbrand in das Industriegebiet in der Mainzer Straße alarmiert. Schon auf der Anfahrt war eine riesige Rauchsäule für die ersten Einsatzkräfte sichtbar, weswegen sofort das Alarmstichwort erhöht und somit weitere Feuerwehreinsatzkräfte alarmiert wurden.

Das Feuer brach in der Lagerhalle einer Firma aus, in welcher tonnenweise Kunststoff-Granulate gelagert wurden. Meterhohe Flammen drohten dabei auf angrenzende Hallen überzugreifen. In den ersten Stunden machte sich die Feuerwehr daran eine Brandausbreitung auf die angrenzenden Hallen und Gebäude möglichst einzugrenzen.

Dies stellte sich aufgrund der bedingten Wasserversorgung zunächst als problematisches Unterfangen heraus. Ein eingerichteter Pendelverkehr mit zahlreichen Tanklöschfahrzeugen sowie der Nachalarm weiterer Wasserkomponenten konnten die erste Wasserversorgung sicherstellen. Ein Übergreifen auf eine anschließende Lagerhalle konnte nicht verhindert werden, da eingezogene Brandschutzwände den hohen Temperaturen nicht standhielten. Das Dach sowie Teile der Hallen-Außenwände stürzten ein. Die weiter zur Unterstützung angeforderten Kräfte kommunaler Feuerwehren sowie verschiedener Werkfeuerwehren aus dem Saarpfalz-Kreis, dem benachbarten Rheinland-Pfalz sowie aus Frankreich unterstützten die Kräfte vor Ort bei der Brandbekämpfung, der Herstellung einer kontinuierlichen Wasserversorgung sowie dem Bereitstellen von Schaummittel. Durch die schnelle und umfassende Nachforderung zahlreicher Einsatzkräfte und Einsatzfahrzeuge, konnte das Feuer in den späten Abendstunden unter Kontrolle gebracht werden. Unter anderem durch den massiven Einsatz von Wasserwerfen mehrerer Drehleitern, Industrielöschfahrzeugen sowie dreier Flughafenlöschfahrzeuge aus Zweibrücken und Saarbrücken, hatte die Feuerwehr gegenüber dem flammenden Inferno eine Chance. Insgesamt wurde bei dem Einsatz tonnenweise Schaummittel eingesetzt, was aufgrund der hohen und speziellen Brandlast unumgänglich war. Die schwarze Rauchsäule, welche für zahlreiche verunsicherte Bürger sorgte, war zur gesamten Zeit für die Bevölkerung als unbedenklich einzustufen. Aufgrund der Wettersituation konnte der Rauch stets gut nach oben abweichen. An mehreren Punkten in der Innenstadt sowie angrenzenden Stadtteilen wurden von ABC-Erkundern Messungen durchgeführt, welche alle keine Giftstoffe in der Atemluft nachweisen konnten. Dennoch wurden unmittelbar in der Nähe gelegene Wohnungen und Wohnhäuser vorsichtshalber evakuiert. Die Feuerwehr rät der Bevölkerung weiterhin Fenster und Türen geschlossen zu halten, bis eine endgültige Entwarnung gegeben werden kann. Die Löscharbeiten werden voraussichtlich noch den gesamten Mittwoch andauern. Die Hilfsorganisationen der Feuerwehr, des technischen Hilfswerks sowie der Rettungsdienste waren mit über 250 Kräften vor Ort. Zum jetzigen Zeitpunkt befinden sich noch ca. 50 Einsatzkräfte vor Ort. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.


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