Großbrand in Homburg erfolgreich bewältigt

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Bürgermeister dankt den Einsatzkräften / Belastung für die Umwelt

Nachdem die Feuerwehr nach dem Großbrand in Homburg soeben Entwarnung geben und die in unmittelbarer Nähe der Brandstelle evakuierten Bürgerinnen und Bürger in ihre Wohnungen zurückkehren konnten, möchte sich Bürgermeister Michael Forster herzlich bei allen Feuerwehr-, Polizei- und Rettungskräften für ihren Einsatz bedanken. Ein Dank geht auch an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamts.

Der Bürgermeister, der sich gestern und auch heute früh intensiv an der Brandstelle in der Michelinstraße erkundigt hat, kann nach eigener Anschauung und nach Gesprächen mit den Einsatzleitern einschätzen, vor welch großer Herausforderung die Feuerwehren und weiteren Einsatzkräfte gestanden haben.

„Ein besonderes Lob möchte ich daher den vielen Feuerwehren aus der gesamten Region sowie von den heimischen den Großbetrieben aussprechen. Nicht nur für den großartigen und erfolgreichen Einsatz, der sich durch die ganz Nacht gezogen hat, sondern auch für die gute Zusammenarbeit und Koordination der Einsatzkräfte insgesamt“, erklärte Bürgermeister Forster.

Besonders erleichtert zeigte sich der Bürgermeister, dass es nicht zu Personenschäden gekommen ist. Weder bei den am Brandort arbeitenden und den in der Nähe wohnenden Menschen, noch bei den mehr als 200 Einsatz- und Rettungskräften gab es unmittelbare gesundheitliche Einschränkungen.

Ungeachtet dessen stellt dieser Großbrand eine erhebliche Belastung für die Natur und Umwelt dar. Auch wenn inzwischen Entwarnung bei der Luftbelastung gegeben werden konnte, war die Bevölkerung zunächst gehalten, aufgrund der sehr starken Rauchentwicklung die Fenster geschlossen zu halten.

Betroffen ist auch der Erbach in Homburg. So ist die aktuelle Schaumbildung auf dem Erbach auf die langandauernden Löscharbeiten zurückzuführen. Die aktuell auf dem Erbach ersichtliche Schaumbildung beruht auf der Einleitung des verwendeten Löschschaums in das städtische Kanalsystem. Der EVS hat als Betreiber der Kläranlage unverzüglich eine Störmeldung an das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA) abgesetzt. Das LUA kontrolliert und koordiniert vor Ort die notwendigen Maßnahmen und legt in Kürze die weitere Vorgehensweise fest.

Auch wenn der Löschschaum den Erbach derzeit augenscheinlich stark belastet, ist das Thema Tenside im Erbach bei der Stadtverwaltung Homburg nach wie vor aktuell. Die Stadtverwaltung steht mit dem EVS, dem LUA und den einleitenden Betrieben in engem Kontakt. Die Stadtverwaltung Homburg wird dazu Anfang kommender Woche eine umfangreiche Erklärung abgeben.


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