Viele Neuerungen auf dem Uni-Gelände

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Bauminister Bouillon stellt Bauprojekte am Universitätsklinikum (UKS) in Homburg vor

Bauminister Klaus Bouillon stellte am 8. April 2019, die aktuellen Bauprojekte des Landes am Universitätsklinikum in Homburg vor. Die Agenda des Bauministeriums wurde im Neubau des Zentrums für Integrative Physiologie und Molekulare Medizin (CIPMM) vorgestellt. „In den letzten Jahren konnten wir baulich am Universitätsklinikum viel bewegen. Baufelder wurden erschlossen, Alt- und Leerstände wurden zum Teil schon abgerissen und Neubauten sind eröffnet.

Im Zuge dessen danke ich allen Akteuren, die sich für die Vielzahl von Bauprojekten hier eingesetzt haben“, so Bauminister Bouillon. Der Neubau des Zentrums für Integrative Physiologie und Molekulare Medizin (CIPMM) hat eine Nutzfläche von rd. 4.580 m² und beschäftigt mehr als 122 Mitarbeiter aus den Fachbereichen Physiologie und Biophysik. Das CIPMM dient insbesondere für die Untersuchung molekularer Mechanismen zur Übertragung von Hormonen, Neurotransmittern, Pheromonen und Immunantigenen. Ebenso stellen die Kommunikation zwischen Nerven-, Hormon- und Immunsystem sowie die Analyse von Verhaltensänderungen als Konsequenz der Beeinflussung molekularer Mechanismen wichtige Forschungsschwerpunkte im CIPMM dar. An den Baukosten in Höhe von rund 30 Mio. € beteiligte sich der Bund mit rund 13 Mio. €. Genau dieser Neubau ermöglicht den Arbeitsgruppen eine engere Zusammenarbeit und stellt durch die zentralen Forschungseinrichtungen den Zugang zu state-of-the-art-Technologien sicher. Der Neubau für die Institute der Rechtsmedizin und Pathologie (IRP) wurde am 20. Februar 2019 feierlich eingeweiht und beinhaltet Sektions-, Labor- und Verwaltungsbereiche der Rechtsmedizin (Institut der Universität des Saarlandes) sowie der Pathologie (Institut des UKS). Es enthält darüber hinaus noch einen Hörsaal und einen Mikroskopier Saal für die studentische Ausbildung. Die Gesamtbaukosten betrugen in diesem Bauprojekt rund 21 Mio.€. Das Präklinische Zentrum für Molekulare Signalverarbeitung (PZMS) soll als ein weiteres Forschungs- und Laborgebäude auf dem Campus entstehen. Auf einer Nutzfläche von ca. 4770 m² sollen zukünftig 180 Personen biomedizinische Forschung betreiben. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich Ende dieses Jahres beginnen. Eine Fertigstellung ist für das Jahr 2022 vorgesehen. Das Zentrale Hörsaal-, Seminar- und Bibliotheksgebäude für die Medizinische Fakultät befindet sich derzeit im Bau. Das Gebäude teilt sich in ein Foyer, eine Bibliothek, einen Hörsaal, insgesamt 7 Seminarräume, einen Bürobereich und den Bereich der Skills-Labs, in denen die Arbeiten und Tätigkeiten in einem Krankenhaus simuliert und geschult werden auf. Die genehmigten Gesamtbaukosten betragen ca. 15 Mio. €.Baubeginn war im November 2016. Die Fertigstellung erfolgt voraussichtlich zum Jahreswechsel 2019/2020. Im Gebäude der Anatomie (Geb. 61) werden zurzeit Arbeiten im Zuge von Brandschutzmaßnahmen in den Treppenräumen und Flurbereichen auf den Stand gebracht. Ebenso steht die Erneuerung der Flurbeleuchtung im Fokus. Die genehmigten Gesamtbaukosten betragen rund 2,2 Mio. €. Die unter laufenden Betreib durchzuführenden Bauarbeiten haben im Februar 2019 begonnen und werden voraussichtlich bis 2022 fertiggestellt. Weiterhin ist derzeit ein Neubau für die Prosektur und Präparation der Anatomie in Planung. Das Gebäude wird im Wesentlichen Präparations- und Praktikumssäle, so wie einen Hörsaal für 320 Personen für die Biophysik und die Physiologie enthalten und die Situation für die Studierenden wesentlich verbessern. Die Gesamtbaukosten betragen ca. 21,4 Mio. € und der Baubeginn ist voraussichtlich für das Jahr 2023 geplant. Die Fertigstellung ist derzeit für 2026 terminiert. „Auch für den Bereich des Universitätsklinikums werden umfangreiche Baumaßnahmen durchgeführt. Nach einer Vielzahl Sanierungen in den vergangenen Jahren steht ein weiterer Abschnitt des Gebäudes der HNO/Urologie (Geb. 6) zur Sanierung an. Der genaue Umfang der durchzuführenden Arbeiten und die Baukosten wird derzeit durch meine Abteilungen ermittelt“, so Bauminister Bouillon.
„Um den Neubau der IMed in Betrieb nehmen zu können, waren umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen durchzuführen. So wurde ein leistungsfähiger Rohrpostanschluss erstellt und die Verbindungsstraße von der Ringstraße zur neuen Notaufnahme erneuert. Die Gesamtbaukosten betrugen hier ca. 1,0 Mio. €.
Die Maßnahme haben wir Ende 2018 rechtzeitig zur Inbetriebnahme des Gebäudes abgeschlossen. Bei den vorangegangenen Bauabschnitten im Umfeld der IMed handelte es sich um ein Volumen von etwa 5 Mio €“, so Bouillon weiter.

Für das Klinikum wichtig ist die Weiterführung der Baumaßnahme der Chirurgie 3. BA. Im Rahmen der Baufeldfreimachung für die Realisierung des 3. BA der Chirurgie/Orthopädie muss so Gebäude 56 abgerissen werden. In diesem Gebäude befindet sich derzeit die Kieferorthopädie mit ihren Räumen. Daher ist einErsatzneubau für die Kieferorthopädie erforderlich. Die Gesamtbaukosten für diese Maßnahme werden derzeit noch ermittelt. Als weitere Vorbereitungsmaßnahme ist die Verlagerung der Radiologie (Geb. 50.1) erforderlich. Der Umfang der durchzuführenden Maßnahme wird derzeit ermittelt, im Anschluss daran erfolgen die Kostenschätzung und die Aufstellung des Bauzeitenplanes.

Der Ersatzneubau für die Nuklearmedizin gehört zu den vorbereitenden Maßnahmen für den 3. BA der Chirurgie. Auch in diesem Projekt wird der Umfang der durchzuführenden Maßnahme derzeit ermittelt, die Kostenschätzung und die Aufstellung des Bauzeitenplanes erfolgen im Anschluss daran.

„Die Investitionsoffensive Saar ist gut angelaufen. Somit haben und werden wir in den nächsten Jahren über 150 Mio. € in den Standort Homburg investieren“, so der Bauminister.


 

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