„Kunst und tierische Momente“

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Thomas Schermann hat sich der Tierfotografie verschrieben
Foto: Schermann

Fotoausstellung von Hans-Jürgen Leyes und Thomas Schermann in der HNO-Klinik des UKS

Am Dienstag, 23. April 2019, eröffnet die Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Bernhard Schick) am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg eine neue Kunstausstellung mit Fotografien von Thomas Schermann und Hans-Jürgen Leyes. Die Vernissage zu „Kunst und tierische Momente“ findet um 17 Uhr im Atrium der Klinik (Geb. 06, 1. OG) statt. Die Fotografien sind bereits jetzt zu sehen, die Ausstellung endet am 22. Juni 2019.

Mit Fotografien von Hans-Jürgen Leyes und Thomas Schermann geht die beliebte Reihe „Kunst in der HNO“ am Homburger Universitätsklinikum in die nächste Ausstellungsrunde des Jahres. „Durch regelmäßig wechselnde Künstler und Werke möchten wir Patienten, Besuchern, Mitarbeitern und allen Kunstinteressierten immer wieder neue Eindrücke in der HNO-Klinik präsentieren“, erläutert Klinikdirektor Univ.-Prof. Dr. Bernhard Schick das Konzept hinter der Ausstellungsreihe. Diese Vielseitigkeit des Konzeptes zeigt sich sehr gut im aktuellen Wechsel: Von der Einzelausstellung einer Malerin hin zu der Doppelausstellung zweier Fotografen.
Thomas Schermann wohnt in Martinshöhe und hat sich der Tierfotografie verschrieben. Durch die eigenen zwei Hunde inspiriert, finden sich bei ihm oft Haustiere als Motiv, neben Hunden vor allem Katzen. Dabei reizt ihn besonders die Herausforderung, mit den Tieren zu arbeiten und sich immer wieder auf Neues einstellen zu müssen. Neben den tierischen Motiven zu Hause widmet sich Schermann auch den Wildtieren. Die tiefergehende Auseinandersetzung mit der Fotografie begann er 2014, sein Können hat sich der Fotograf größtenteils autodidaktisch angeeignet.
Hans-Jürgen Leyes fotografiert seit seiner Jugend und hat sich die Fotografie ebenfalls als Autodidakt erarbeitet. Der Beedener geht sehr künstlerisch an seine Fotoarbeiten: Er nutze u.a. eigenwillige Aufnahmetechniken, verzichte aber bewusst auf eine nachträgliche Bearbeitung der Bilder am Computer, so der Fotograf. Seine Aufnahmen zeigen Oberflächenstrukturen jeglicher Art, die Bilder von Holz, Stein, Wasser, Eis, Metall und vielem anderen wirken dabei immer abstrakt. Durch seine Herangehensweise und seine Perspektive zeigt er Alltägliches als eigenständiges, oft wie ein Gemälde wirkendes Kunstwerk.
Beide Fotografen konnten ihre Werke bereits in Ausstellungen in der Region präsentieren. Die Doppelausstellung in der Homburger HNO-Klinik bietet nun die Gelegenheit, die vielfältigen und spannenden Bilder beider Fotografen zusammen an einem Ort zu entdecken und zu erleben.


 

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