Höchen hat mitgemacht

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Höchen ist seit Beginn Jahr für Jahr mit einer starken Mannschaft vertreten
Fotoquelle: Willi Förster

Picobello Aktion – sich stark machen für die Umwelt

Zum 16. Mal wurde die Aktion Saarland Picobello vom Entsorgungsverband Saar (EVS) durchgeführt. Es ist eine saarlandweite Gemeinschaftsaktion, die jedes Jahr sehr viele Menschen mobilisiert. Viele Städte, Dörfer, Vereine und Institutionen machen bei dieser Aktion für eine saubere und gefahrenlosere Umwelt für Mensch und Tier mit.

Höchen ist seit Beginn Jahr für Jahr mit einer starken Mannschaft vertreten. In diesem Jahr zählten wir mehr als 40 Teilnehmer. Es war bestes Picobello-Wetter, als man sich Ende März 2019, um 10.00 Uhr am Sportplatz „Am Nasswald“ zum Müllsammeln eingefunden hatte. Verantwortlich getragen wurde die gemeinsame Picobello Aktion vom Förderverein „Unser Höchen“, dem Hegering Saarpfalz, vom SaarForst Landesbetrieb und von der Stadt Bexbach. Letztere hat die Müllsammler mit entsprechendem Equipment, wie Handschuhe, Müllgreifer und Mülltüten ausgestattet. Ebenso hat die Stadt zugesagt, sich um die Entsorgung der eingesammelten Umweltsünden zu kümmern. Wobei hier der Richtigkeit halber zu bemerken ist, dass die richtig „großen Brocken“, die von der Jägerschaft und von SaarForst im Wald gesammelt wurden, auch von diesen zur Deponie gebracht werden. Was uns besonders auffiel, dass besonders viele junge Leute beim großen Reinemachen mitmachten. Besonders erfreulich, dass auch die Kinder des Kindergartens Höchens mit ihren Erzieherinnen ein paar Tage zuvor im Wald weggeworfenen Müll aufsammelten und anschließend in einer „Kinderkonferenz“ über das Thema Umwelt sprachen.
Man kann sich nun die Frage stellen, ob es sein kann, dass der Weckruf von Greta Thunberg gegen die Umweltzerstörung und für ein neues Umweltbewusstsein, der tausende Schüler zu ihrem „Freitagsprotest“ mobilisierte, bewirkt, dass sich immer mehr Menschen um ihre Umwelt kümmern wollen. Sie hat mit ihrer Aktion auch die älteren und etablierten Bürger darüber nachdenken lassen, dass wir nur eine Welt haben, die wir gerade rücksichtslos und gleichgültig gegen über der jungen Generation zerstören. Dies lassen sich unsere Kinder und Enkel nicht mehr gefallen, denn es ist morgen ihre Welt, die wir ihnen hinterlassen.
Vielleicht zeigt dieser Protest auch schon sichtbare Wirkung für die Umwelt, denn fast alle Sammlerteams, mit denen wir sprachen, berichteten von wenigem Müll und Unrat an unseren Wegen und Straßen.
Ein Lichtblick und vielleicht ein Zeichen, dass bereits ein Umdenken eingesetzt hat. Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr am „Picobello-Tag“ vielleicht sagen können, Müll und Unrat an den Straßen und Wegen ist nur eine Ausnahme.
Gegen 12.00 Uhr liefen die einzelnen Gruppen mit ihren „erbeuteten Umweltsünden“ am Sportheim „Am Nasswald“ ein. Auf Einladung der Ausrichter wurden zuerst mal Durst und Hunger gestillt. Ein Dankeschön an Sportheimwirt Ludwig Angerer für die gute Bewirtung, ebenso ein großes Dankeschön an die Ausrichter, die gemeinsam die Kosten für diesen Imbiss tragen. Ein sehr interessanter Bildvortrag von Ralf Junker über die Schönheit unserer Umgebung, über die Arbeiten des Hegerings und über Folgen von achtlos, oder ganz bewusst weggeworfenem Müll für die Tierwelt rundete den Vormittag ab und machte daraus auch eine kleine Bildungsveranstaltung. Danke an alle, die bereit waren, an dieser erfolgreichen Aktion teilzunehmen und es hoffentlich auch weiterhin tun werden. Dieser Samstagmorgen gab allen Beteiligen ein gutes Gemeinschaftsgefühl. Für die Umwelt was getan, Bewusstsein und Achtsamkeit geweckt zu haben.
                                                                                                                                                                     Text: Förster/Scherer


 

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