Zur Ablehnung der Erweiterung des Steinbruchs Rubenheim

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Argumente aus dem Saarpfalz-Kreis wurden aufgegriffen

Landrat Dr. Theophil Gallo sieht sich durch die Ablehnung des Landesamtes für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA) in seiner Meinung zur Erweiterung des Steinbruchs Rubenheim bestätigt. Der Landrat hatte schon frühzeitig sowohl für den Kreis als auch als Verbandsvorsteher für den Biosphärenzweckverband und den Zweckverband „Saar-Blies-Gau/Auf der Lohe“ kritische, letztlich ablehnende Stellungnahmen zur Erweiterung des Steinbruchs abgegeben und unter anderem bereits mit den Fakten argumentiert, die jetzt auch das LUA als Argumente zur Ablehnung des Erweiterungsantrages angeführt hat.

„Es ging mir bei allen Stellungnahmen immer darum, die hochsensible Örtlichkeit des Erweiterungsbereiches für den Steinbruch aufzuzeigen und klar zu machen, in welch hochwertiger Kulturlandschaft die Erweiterung geplant ist“, betont Landrat Dr. Gallo.
In direkter Nachbarschaft zur geplanten Erweiterung des Steinbruchs, quasi im Abstand von wenigen Metern, liegt das wertvolle Naturschutzgebiet „Südlicher Bliesgau/Auf der Lohe“ mit Schutzflächen, Tier- und Pflanzenarten von europäischem Rang (Lebensräume im europäischen Natura 2000- Netz) und mit der Pflegezone und der Kernzone des Biosphärenreservates Bliesgau Schutzgebiete im Weltnetz der UNESCO Biosphärenreservate.
„Mir sind aber auch die vielen Gespräche und Eingaben verunsicherter Bürgerinnen und Bürger der näheren Umgebung des Steinbruchs, ob in Blieskastel oder in Mandelbachtal, nur zu gut in Erinnerung, die sich mit ihren Sorgen an mich gewandt und um Unterstützung ihrer Anliegen gebeten haben. Wer die Bedenken der Menschen ernst nimmt, wer das Biosphärenreservat Bliesgau ernst nimmt, den ländlichen Raum als besonders attraktive Tourismusregion ausbauen möchte, der muss auch darauf achten, dass diese nachhaltige und zukunftsweisende Entwicklung nicht durch nachteilige Prozesse und Projekte verhindert wird, so bedauerlich die Entscheidung des LUA aus Sicht des betroffenen Unternehmens auch sein mag“, unterstreicht Dr. Gallo weiter.


 

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