„Hebammen sind unverzichtbarer Teil des Gesundheitswesens“

Zugriffe: 24
1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Bewertungen 0.00 (0 Abstimmungen)

Gesundheitsministerin Bachmann äußert sich zum Internationalen Hebammentag

Internationaler Hebammentag rückt die Arbeit der Hebammen in den Mittlerpunkt – neue Familienhebammen und Familien- Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen im Saarland zertifiziert.
„Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit stellen eine sehr aufregende Zeit dar – da ist es gut, dass Hebammen Frauen und Familien bei all ihren Fragen begleiten und unterstützen“, erklärt Ministerin Monika Bachmann anlässlich des internationalen Hebammentages., derseit 1991 jeweils am 5. Mai in mehr als 50 Ländern begangen wird, um auf die Bedeutung der Hebammen für die Gesellschaft hinzuweisen.

Im Jahr 2016 haben der saarländische Hebammenverband und das Ministerium einen Arbeitskreis zur Förderung der physiologischen Geburt gegründet. Die Broschüre „Bauchgefühl“ ist ein wichtiges Ergebnis aus der Arbeit.
„Unsere Broschüre Bauchgefühl wird seit ihrem Erscheinen im Februar sehr gut nachgefragt und ist auch bei sehr vielen Hebammen erhältlich. Wir hoffen, damit bei werdenden Müttern die Ängste zu nehmen und sie für die natürliche Geburt zu sensibilisieren“, erklärt Gesundheitsministerin Bachmann.
Schwangere sollen ermutigt werden, auf ihr Bauchgefühl zu vertrauen. Dabei übernehmen Hebammen einen wichtigen Part: „Hebammen haben einen wichtigen gesundheitspolitischen Auftrag zu erfüllen. Sie begleiten Frauen in den Lebensphasen Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit. Das Spektrum ihrer Arbeit wurde in den vergangenen Jahrzehnten stetig erweitert. Deshalb begrüßen wir die Akademisierung des Berufsstandes ab 2020“, erklären Ministerin Bachmann und Staatssekretär Stephan Kolling.
Ein Schwerpunkt der Arbeit von Hebammen liegt im Saarland bei dem Angebot der Familienhebammen. Familienministerin Monika Bachmann überreichte kürzlich an 2 Familienhebammen und 18 Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen Zertifikate.
Die Weiterbildung erfolgte erstmals über einen neuen Lehrplan, der zwischen der Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen des Familienministeriums, dem Nationalen Zentrum sowie dem Institut „Leben, Lernen, Wandeln“ abgestimmt wurde. Die Teilnehmerinnen haben in 300 Unterrichtsstunden ihre Fortbildung absolviert und in einer Abschlussprüfung ihre Zusatzqualifikation nachgewiesen. Mit ihrem Zertifikat können die neuen Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen im Rahmen der Frühen Hilfen eingesetzt werden und jungen saarländischen Familien qualifiziert zur Seite stehen.

„Mit dieser Ausbildung leistet die Landesregierung einen wichtigen Beitrag, jungen Familien oder werdenden Eltern bei Problemstellungen passgenau ausgebildete Ansprechpartner zur Verfügung zu stellen. Sie stehen den Familien in dieser spannenden und mit neuen Herausforderungen gespickten Lebensphase zur Seite. Die Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen bilden das Fundament vor Ort, um die Frühen Hilfen langfristig zu sichern“, erklärt Ministerin Monika Bachmann.

Zurzeit werden in den saarländischen Landkreisen und dem Regionalverband Saarbrücken rund 40 Fachkräfte eingesetzt. Es besteht jedoch ein weiter steigender Bedarf an Unterstützung junger Familien durch aufsuchende Familienhebammen. Die Arbeit der Familienhebammen ist in die lokalen Netzwerke der Jugend- und Gesundheitshilfe eingebunden.

Hintergrund
Seit 11 Jahren wird im Saarland mit dem Landesprogramm Frühe Hilfen ein niedrigschwelliges Angebot für Familien mit Kindern von null bis drei Jahren vorgehalten. Insgesamt erfolgten bisher durch die Familienhebammen und Familien-, Gesundheits-, und Kinderkrankenpflegerinnen rund 45.000 Hausbesuche im Rahmen der Betreuung von mehr als 3.500 Kindern und ihren Familien. Seit Beginn des Landesprogramms Frühe Hilfen 2008 im Saarland wurden durch das Familienministerium 121 Fachkräfte weitergebildet. Frühe Hilfen werden durch die Kreiskoordinierungsstellen in den Landkreisen und den Regionalverband Saarbrücken in enger Kooperation mit den Geburtskliniken, den Gynäkologen/Gynäkologinnen, Kinderärzten/Kinderärztinnen, Hebammen und anderen Berufsgruppen, die mit der Betreuung junger Familien betraut sind, umgesetzt.


Infos zur DSGVO

Erforderliche Cookies und Server-Log-Dateien

Hiermit stimme ich zu, dass die für die Nutzung dieser Webseite erforderlichen Cookies in meinem Browser gesetzt und die notwendigen Informationen in den Server-Logdateien gemäß Datenschutzerklärung gespeichert werden dürfen.

 

Google Analytics

Hiermit stimme ich zu, dass bestimmte Daten zwecks Tracking und Auswertung durch Google Analytics gemäß der Datenschutzerklärung erfasst und gespeichert werden dürfen.

 

Ohne diese Zustimmung ist die Nutzung dieser Webseite aus technischen Gründen nicht möglich.

 

  ich bin damit einverstanden!