Gesundheitsministerkonferenz in Leipzig

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Gesundheitsministerin Monika Bachmann vertritt das Saarland

Antrag des Saarlandes zur Vereinheitlichung des Berufsbildes Osteopathie einstimmig angenommen – GMK begrüßt Initiative von Bundesgesundheitsminister Spahn zur bundesweit einheitlichen Regelung einer Masernimpfpflicht
Bei der 92. Gesundheitsministerkonferenz am 5. und 6. Juni in Leipzig wurde der Antrag zur Vereinheitlichung der Kriterien für die Ausübung der Tätigkeit von Osteopathen, der u.a. vom Saarland eingebracht wurde, einstimmig angenommen. „Wir müssen endlich verbindliche Standards für die Ausbildung von Osteopathinnen und Osteopathen auf den Weg bringen.

Hier ist das Bundesgesundheitsministerium gefordert, damit eine eigenständige Reglementierung der Ausübung osteopathischer Tätigkeit erreicht wird, denn Osteopathie unterscheidet sich grundlegend von der Physiotherapie, sodass sie ein eigenes Berufsbild darstellt. Hier geht es uns vor allem auch um den Patientenschutz und Rechtssicherheit für die Praktizierenden“, so Gesundheitsministerin Bachmann.

In Leipzig wurde auch die Steigerung der Impfquoten gegen Masern diskutiert. Trotz gestiegener Impfquoten in Deutschland kommt es immer wieder zu Masernerkrankungen. Die Gesundheitsministerkonferenz hat daher einstimmig über dem Beschlussantrag zugestimmt, der auf Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eine bundesweit einheitliche Regelung zur Masernimpfpflicht vorsieht. „Sicheren Schutz vor Masern bietet nur eine zweimalige Impfung. Wichtig ist daher besonders, Impflücken zu schließen. Noch zu häufig fehlt die zweite Impfung auch bei Saarländerinnen und Saarländern. Die Durchimpfungsrate bei der Zweitimpfung liegt hier bei 93,9 Prozent“, kommentiert Ministerin Monika Bachmann den Antrag. Möglich sind demnach die Einführung von flankierenden Maßnahmen wie einer verstärkten Aufklärung, etwa durch eine direkte Ansprache bei Arztbesuchen oder die Einrichtung aufsuchender Impfangebote in Betrieben.

Auch die sektorübergreifende Versorgung war Thema bei der GMK. Die Länder wollen die Investitionsförderung an die Krankenhäuser fortführen und dadurch den zukunftsorientierten Umbau der Krankenhauslandschaft aktiv fördern. In diesem Zusammenhang wurde auch die Mitwirkung der Krankenkassen und der Krankenhausträger gefordert. „Als Gesundheitsministerium und Krankenhausplanungsbehörde sind wir eine tragende Instanz bei der Ausgestaltung der Zukunft der Krankenhauslandschaft im Saarland. Deshalb wollen wir die Bedarfsplanung so weiterentwickeln, dass sie sich am tatsächlichen lokalen Bedarf orientiert und an der immer älter werdenden Gesellschaft ausgerichtet ist. Dies leistet unserer Auffassung nach die sektorübergreifende Versorgung am besten“, so Monika Bachmann.


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