Auszeichnung für langjähriges ehrenamtliches Engagement

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Angelika Müller von Brochowski und Manfred Ziegler erhalten Bundesverdienstmedaillen
Foto: Ministerium für Inneres, Bauen und Sport

Angelika Müller von Brochowski und Manfred Ziegler erhalten Bundesverdienstmedaillen

Am Donnerstag, 29.08.2019, erhielte Angelika Müller von Brochowski und Manfred Ziegler die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Die zwei Bürger erhalten die Auszeichnung für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement. Schon seit 1994 engagiert sich Frau Müller von Brochowski in der evangelischen Gemeinde St. Johann in Saarbrücken. Dieses Engagement begann in der Redaktion des Gemeindemagazins, wo sie auch nach kurzer Zeit die Federführung übernahm und sich mit großer Leidenschaft in jeder Ausgabe einem Thema widmet.

Daneben ist sie Mitglied im Vorstand des Vereins „Freunde der Orgel- und Kirchenmusik“, für den sie seit mehr als 10 Jahren Osterfrühstücke organisiert, Plakate und Flyer für Hochschulgottesdienste anfertigt und an den Leitlinien der evangelischen Kirchengemeinde St. Johann mitarbeitet. Ebenso organisiert sie zahlreiche Chorreisen, Gemeindefeste sowie Aktivitäten im Projekt Citykirche mit. Auch für und in Saarbrücken arbeitet Frau Müller von Brochowski motiviert mit, wie zum Beispiel bei dem Projekt „Stadtmitte am Fluss“, beim Max-Ophüls-Festival oder im Rahmen ihrer Mitgliedschaft in der Saarländischen Gesellschaft für Kulturpolitik. Sie ist ebenso als Gasthörerin an die Universität Saarbrückens zurückgekehrt, um sich in den Fächern Kunstgeschichte und Geschichte weiterzubilden.
Manfred Ziegler hat ein hervorragendes Engagement bei der ehrenamtlichen Tätigkeit für die Kommunalpolitik, aber auch im Fasching sowie für die evangelische Kirchengemeinde Güdingen bewiesen. Seit vielen Jahren steht er den Menschen und Vereinen in Güdingen und in Saarbrücken mit Rat und Tat zur Seite. Auch der Politik widmet er sich schon lange; knapp 40 Jahre hatte er den Vorsitz der FDP Güdingen. Außerdem war er fünf Jahre lang Mitglied im Gemeinderat Güdingen und seit insgesamt 15 Jahren Mitglied im Stadtrat von Saarbrücken. Neben dem Ehrenvorsitz der FDP Güdingen ist er Ehrenpräsident der Karnevalsgesellschaft „Saarraketen“, bei der er nach wie vor sehr aktiv ist und bei der Organisation von Veranstaltungen hilft. Er ist außerdem stolzer Träger der höchsten karnevalistischen Auszeichnung sowie Mitglied im Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Güdingen und seit vielen Jahren Vorstandsmitglied der AG Güdinger Ortsvereine e.V.
Er hat sich für die Zusammenlegung der ehemaligen einzelnen Gemeinden der evangelischen Kirchengemeinde an der oberen Saar eingesetzt und ist nach wie vor sowohl als Berater für die Kirche als auch in der Politik tätig. Er steht dafür ein, die Menschen für ein Ziel zusammenzubringen und zu begeistern. Sich zu engagieren ist für ihn selbstverständlich.
„Es ist folglich mehr als gerechtfertigt, dass die Landesregierung die Anregungen von Susanne Pfeiffer-Auler und Thomas Escher aufgegriffen hat, um das jahrzehntelange Engagement von Ihnen beiden zu würdigen und auch Sie für diese besondere Auszeichnung des Bundespräsidenten durch den Ministerpräsidenten, Tobias Hans, vorgeschlagen wurden. Ich habe großen Respekt vor Ihren ehrenamtlichen Leistungen“, so Regionalverbandsdirektor Peter Gillo in seiner Laudatio.

Allgemeines zur Auszeichnung:
Der Bundesverdienstorden wurde 1951 vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss gestiftet, zwei Jahre nachdem das Grundgesetz verkündet worden war, die ersten Wahlen zum Bundestag nach Kriegsende stattgefunden hatten und die erste Bundesregierung mit Konrad Adenauer an der Spitze gebildet worden war.
Mit der Stiftung des Ordens schickte die junge Bundesrepublik sich an, politische und wirtschaftliche, soziale und geistige Leistungen sowie besondere Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland beziehungsweise um das Gemeinwohl zu ehren, also das Wirken ihrer Bürgerinnen und Bürger, die den Staat ausmachen, ins Rampenlicht zu rücken.
Seit nunmehr mehr fast 70 Jahren haben namhafte Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur sowie zahllose Bürgerinnen und Bürger, die in ihrem direkten Umfeld politisch oder sozial wirkten, diese höchste Anerkennung erhalten, die unser Land verleihen kann.